Das Wohnzimmer wieder schnell zum Wohnzimmer machen – Tipps fürs Aufräumen

Wir kennen das als Eltern doch alle. Legosteine, Holzklötze und sonstiges Spielzeug belagern das Wohnzimmer. Die ersten Stunden ist es kein Problem, die ersten zwei Tage erträgt ma es mit Fassung. Doch dann beginnt man sich wieder nach ein wenig Ordnung zurückzusehnen. Natürlich möchte ich nicht wie in einem Möbelkatalog leben und bei Familien mit Kleinkindern finde ich es befremdlich, wenn dort überhaupt kein Spielzeug im Wohnzimmer zu entdecken ist. Ein wenig Unordnung gehört doch eben dazu.

Wenn Freunde zu Besuch kommen, die selbst Kinder haben, ist man ja entspannter. Die kennen das auch.

Man sieht, dass sich hier eine Familie wohlfühlt

klingt doch auch nicht so schlecht. Schließlich soll man sich doch auch dort Wohlfühlen. Aber wie bekomme ich das hin, dass die Kinder nach einiger Zeit selbst aufräumen wollen?

  1. Aufräumspiel – mach ein Aufräumspiel daraus. Verschaffe dir einen Überblick, was so alles herumfliegt und mach eine Art Farbensuchspiel daraus. „Alle roten Dinge kommen in den Wäschekorb, alle blauen Dinge hier rechts auf den Haufen“ und so weiter. Wenn man dann selbst noch mitspielt, verringert sich die Aufräumzeit und es wird mehr Spiel als Pflicht daraus
  2. geeignete Aufbewahrung – es hilft alles nichts. Genug Stauraum ist einfach nötig. Hat man davon nicht genug, ist das Chaos vorprogrammiert. Es entstehen wilde Haufen im Kinderzimmer oder es wird etwas im einzigen Schrank verstaut. Öffnet man dann die Türen, erlebt man sein blaues Wunder.
  3. feste Zeiten – auch das Aufräumen zu festen Zeiten kann helfen. Warum nicht einfach den Freitagnachmittag zum Aufräumen nutzen? Am gemeinsamen Wochenende hat man dan die Bahn frei, um zusammen die Sachen zu spielen, die man immer schon zusammen spielen wollte
  4. Beschriften – beschrifte die Kästen, in denen das Spielzeug hinein soll. Können die Kinder noch nicht lesen, malt man die Gegenstände, die hinein sollen, auf oder klebt Fotos davon auf. Das Wiedererkennen macht Spaß und sorgt für Ordnung.
  5. Aufräumsack – einen Aufräumsack besorgen – nicht zu verwechseln mit einem blauen Müllsack, mit dem die Eltern immer wieder gerne drohen. Diesen Aufräumsack kann man auch als Spielunterlage nehmen. Uns hat er nicht nur zu Hause sondern auch im Urlaub einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Schnell an den Henkeln abends angefasst und zusammen in eine große Kiste verstaut. Klappe zu. Alles gut.

Was klappt bei euch mit dem Aufräumen oder was nicht? Welche Tipps hast du?

Veröffentlicht von

www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Nee, ich meine so richtig: Verschenken, gar nicht erst neu kaufen, komplett wegräumen.

    Und dann in kleinen Dosen tauschen.

  2. Ich kaufe lieber Spielzeug mit einer geringen Teilchenzahl. Ein Ritterkostüm zum Beispiel. Vor zwei Jahren hat jedes Kind eine riesige blaue Decke bekommen: Zum Höhlenbauen.

  3. Pingback: Warum das Aufräumen für Kinder nicht nötig ist | wohnen-mit-kind

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