Einrichtungsideen fürs Kinderzimmer

Steht der Nachwuchs an, ist kaum ein anderes Zimmer, wie das (zukünftige) Kinderzimmer ganz in den Mittelpunkt der Eltern gerückt. Sehr viel Energie und Liebe wird in die Planung und Ausführung gesteckt – da sollte möglichst vieles von Beginn an stimmen. Doch womit fange ich an?

Erst der Grundriss

Ein erster Schritt sollte sein, das Kinderzimmer zu vermessen. Häufig sind die Grundrisse, die man schon hat, für eine gute Möbelplanung und Zimmereinrichtung nicht geeignet. Also her mit einem großen Stück Papier, Stift und Lineal. Was sollte eingezeichnet werden? Der Grundriss des Zimmers ist wichtig. Wo befindet sich das oder die Fenster, wo die Zimmertür und, nicht zu vergessen, wie sieht es mit den Steckdosen aus.

Ich kenne es selbst nämlich, dass ich was aufgezeichnet hatte, aber die Steckdosen nicht beachtete. So stand in einem Zimmer dann plötzlich der Kleiderschrank vor den einzigen beiden Steckdosen. Schlecht, wenn man das erst hinterher merkt.

Ist der Plan erst einmal zu Papier gebracht, kann man sich in Katalogen oder in diversen Online-Shops Kinderzimmermöbel, wie Betten, Schreibtische, Schränke, Regale aussuchen und sich die Maße notieren. Diese zeichnet man auf möglichst andersfarbiges Papier und schneidet sie aus. Nun kann man auf dem Grundriss mit den Möbel, die einem gefallen, “spielen”, bis man die für sich richtige Anordnung gefunden hat. Das spart sehr viel Zeit beim späteren Aufbau.

Jetzt die Möbel

Bei der Möbelauswahl würde ich zu allererst nach dem Nutzwert, dem Material und den Farben schauen. Gerade zu Beginn sammelt sich eine Menge an Kleinkram an, die gut verstaut werden wollen. Was bringt einem eine stylishe Wickelkommode ohne Stauraum, wenn man durch die halbe Wohnung muss, um die nötigen Utensilien zum Wickeln zu finden.

Helle Farben, die man sich nicht so schnell übergesehen hat, sind ein guter Ausgangspunkt für das Babyzimmer. In Jugendzimmern kann es dann gerne schon einmal poppigere Farben haben. Bei einem Baby- und Kleinkindzimmer kommen die Farbtupfer ganz automatisch durch die Bettwäsche, Spielzeug und Accessoires. Hier sollte man sich also lieber etwas zurücknehmen, damit es nicht zu bunt wirkt.

Hat man alles gute geplant, wird man lange Freude an dem neuen Zimmer haben.

 

Veröffentlicht von

www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Sven!
    Wir sind auch bei der Planung für ein schönes Kinderzimmer. Da passt dein Artikel mit den Tipps ja prima. Heutzutage gibt es ja so viele hübsche Möglichkeiten, ganz anders als bei mir damals. Ich erinnere mich noch an mein Kinderzimmer, so bunt und kinderfreundlich wie heute war das nicht gerade.
    Gut dass du das mit den Steckdosen erwähnt hast. Hat mein Mann gleich noch eingezeichnet, hätten wir sonst vergessen ;). Für die Inneneinrichtung habe ich noch einen kleinen Tipp, du verweist ja auf Moebel100.de. Wir sind auf einen anderen süßen Laden gestoßen, bei dem sich die Verwandten an der Getsaltung des Kinderzimmers über eine Babybox beteiligen können. Man bestellt dort einfach das Möbelstück oder ein Dekostück und lässt es dann zur Geburt zuschicken. Hier ist die Idee beschrieben: http://www.baby-box.de. Ich finde es eine Erwähnung wert.
    Viel Spaß noch und schreib weiter so spannend.

    Liebe Grüße Rachel

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