Bügelperlen, wie ich euch hasse

Unsere Jungs lieben Bügelperlen. Doch es gibt eigentlich nichts Schlimmeres. Zu den Loom-Bändchen sind wir noch nicht vorgedrungen – das Geschenk zur kürzlichen Einschulung unseres Nachwuchses wurde noch nicht ausgepackt. Natürlich stören auch LEGO-Steine, die sich in Elternfüße bohren, aber Bügelperlen, ich sag’s euch.

Überall sind sie. Und auch, wenn sie nicht magnetisch sind, kleben sie an dir, an mir, an den Möbeln, im Teppich. Und sie kleben zwischen den Zehen. Ja, zwischen den Zehen. Und das ist ein Gepule, das wieder herauszubekommen. Dabei sehen die Erzeugnisse gar nicht so schlecht aus. So haben wir jetzt einen Mini-Zoo. Einen Elefanten, Löwen, Delphin. Was will man mehr. Und bunt ist es ja auch.

Doch ich frage mich, was man mit den Perlen noch anfangen kann. Mit Legosteinen kann man immerhin die Küche verschönern. Oder man macht einen High Heel für die Ehefrau draus. Gehen Bügelperlen auch? Das sollte man vielleicht mal ausprobieren. Einfach eine schön bunte Platte vorbereiten, ab damit auf die Küchenarbeitsplatte und bügeln, bügeln, bügeln. Danach hat man dann eine schöne und individuelle Küche. Aber ich wage zu bezweifeln, ob das hält. Natürlich kann man dann die Heißklebepistole nutzen und die vorher so schöne Küchenarbeitsplatte damit einsauen. Der Nachwuchs wird begeistert helfen, das verspreche ich euch.

Gefällt es dann einem nicht mehr, Bügeleisen nehmen und auf heiß stellen – es wird dann schmelzen. Oder auch nicht. Auf alle Fälle finde ich die Perlen als Kunst ansehnlicher als zwischen meinen Zehen.

Wer noch keine hat, aber noch Bügelperlen sucht, sollte hier bei amazon einmal vorbeischauen.

Dieser Beitrag ist NICHT zur Nachahmung empfohlen, sondern ein reines Gedankenexperiment. Wer das jedoch schon probiert haben sollte, her mit euren Tipps in das Kommentarfeld 😉

Veröffentlicht von

www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

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