Das perfekte Kinderzimmer mit Stauraum

Als wir kurz vor der Geburt unserer Jungs in die neuen vier Wände einzogen, hatten wir einen ganz anderen Blick. Geräumig. Genug Platz. Das würde alles reichen. Aber so geht es einem ja immer, wenn man irgendwo neu hinkommt, wo noch keine Möbel stehen. Als dann der Umzugswagen da und die Kisten ausgeladen waren, umgab einen eine Fülle an Gegenständen, die erst einmal irgendwo hinmussten. Regale wurden aufgebaut, die Schränke und die ersten Kartons konnten geleert werden. So bugsierten wir uns von Zimmer zu Zimmer. Doch wie sieht das perfekte Kinderzimmer aus?

Ganz ehrlich: das perfekte Kinderzimmer gibt es nicht. Wer aber wissen möchte, worauf man achten sollte, den möchte ich doch einladen, den Text weiterzulesen. Denn es gibt so einiges, was man zu Beginn nicht wirklich auf dem Schirm hat und leicht in Vergessenheit gerät.

Das Baby ist da

Schnell verfliegt dann die Zeit und der Nachwuchs erblickt das Licht der Welt. Vorher hat man sich viele Gedanken über die Erstausstattung im Zimmer gemacht, Bücher mit Vorschägen und Beispieltapeten gewälzt und die nötigen Möbel gekauft, beispielsweise das Babybett, eine Wickelkommode mit sehr viel Stauraum, ein Hochregal und ein Kleiderschrank. Hier bin ich mir gar nicht sicher, worauf wir hätten verzichten können. Wichtig ist eigentlich noch ein gemütlicher Sitzplatz für die Eltern. Ein schöner Sessel mit hoher Lehne, in dem man entspannt sitzen kann. So sind die Wege kurz, man muss nicht durch die ganze Wohnung laufen und das entspannt alles ziemlich.

Auf das Hochregal hätten wir vielleicht verzichten können, das war aber im Paket mit dabei und man konnte dort schnell viele nötige Sachen in Reichweite verstauen, ohne dass man erst irgenwelche Schubladen aufziehen oder Schranktüren aufmachen müsste. Das war schon ein Zugewinn an Lebensqualität.

Kinder- und Jugendzimmer

Beim Kinderzimmer sieht der Schwerpunkt sicher ganz anders aus. Der gemütliche Sessel muss raus, da zu wenig Platz für den kommenden Schreibtisch und ein zusätzliches Regal ist. Das Spielzeug wird auch mehr und muss verstaut werden. Der Nachwuchs interessiert sich immer mehr für Ritterburgen und Wikingerschiffe und wäre bei diesen Hochbetten sicher ganz glücklich. Die lassen sich bequem erweitern und mit zusätzlichen Anbauteilen noch individuell anpassen. Eine Rutsche steht bei unseren Jungs hoch im Kurs, aber dafür ist das Zimmer nicht breit genug. Dann landen sie eher an der Wand. Das ist nichts. Aber eine tolle Klettergeschichte und unter dem Bett genug Platz für eine Kuschelecke, wo man die ersten eigenen Bücher lesen kann – warum nicht. Vielleicht sollte ich den Schritt doch einmal wagen.

Wie ist es bei euch? Worauf habt ihr beim Kinderzimmer besonders Wert gelegt? Gibt es vielleicht etwas, was nicht so gut war? Was ihr anders gemacht hättet? Ich freue mich, wenn ihr es mir und den anderen Lesern im Kommentarfeld unter dem Beitrag verraten würdet.

Veröffentlicht von

www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Die Hochbetten sehen ja wirklich meeega süß aus! Besonders das Bett mit der Rutsche imponiert unseren Kleinen so richtig.

    Ist aber auch eine tolle Idee sowas, oder?

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