Dieses ewgie Hin- und Herräumen

Meine Aktion “Kellerkind” ist mittlerweile schon länger beendet und die Jungs haben den eingerichteten Spielkeller angenommen. Vor allem an den heißen Tagen, war es eine gelungene Abwechslung, fast im Eiskeller zu spielen. So wurde dann auch passend eine Polarstation aufgebaut. Doch, dass das Wohnzimmer dann auch wieder ein Wohnzimmer wird, hatte ich mir leichter vorgestellt. Damit scheine ich aber nicht der einzige zu sein.

Manchmal träume ich hiervon – einer spielzeugfreien Zone, einer Zone, wo man barfuß unbeschwert über flauschige Teppiche schreiten kann, ohne sich Bausteine, kleine Gabeln oder Playmobil-Schwerter in den Fuß zu rammen. Stauraum ist das Zauberwort – auch wenn man genug davon hat, was bei uns nicht der Fall ist, dürfte nur das wenigste Spielzeug darin wiederfinden. Stattdessen ist es überall verteilt. Ab und an wird auch mal aufgeräumt, uns Eltern aber zu selten. Bemüht man die Suchmaschine nach Tipps & Tricks, wie man es schafft, gemeinsam mit den Kindern aufzuräumen, erfährt man, dass Kinder nun einmal das Chaos lieben. Wieviel, siehe Artikel, hängt vom Alter der Kinder ab. Ein gesundes Maß heißt es dann so schön. Aber, was bitte, ist das? Das Kinder mit einem anderen Maß messen als wir Eltern, liegt nun einmal in der Natur der Sache.

Man kann

  • Kisten mit Fotos bekleben, was hinein soll
  • ein Aufräumlied anmachen
  • einen großen Müllbeutel organisieren
  • alles aufsaugen
  • hinterherräumen

Womöglich hat man was falsch gemacht, werden jetzt die erhobenen Zeigefinger sagen. Da läuft was schief in der Erziehung, wenn der Nachwuchs nicht aufräumen kann. Na, ich weiß nicht, ob das nicht zu einfach ist. Zwischenzeitlich klappt es bei uns wieder ganz gut, dass der Nachwus aufräumt. Dann wird erst mal alles von den Oberflächen gefegt und nach und nach alles ordentlich wegsortiert. Danach sieht das Zimmer aus wie geleckt. Davon möchten wir dann via Instagram am liebsten ein Foto machen, damit wir es aller Welt zeigen können, wie schön aufgeräumt ist… gut, Leute, das kann man auch tricksen, indem man nur die aufgeräumteste Ecke der Wohnung aufs Bild kriegt und das Gerümpel ausblendet. Was meint ihr, wie die ganzen Bilder immer erscheinen.

Das Wohnen mit Kindern

Das Wohnen mit Kindern ist ein Abenteuer. Jeden Tag aufs Neue. Sie bereichern uns mit kreativen Ideen, was alles aus den unmöglichsten Dingen gebastelt werden kann. Sie belohnen uns mit strahlenden Kinderaugen, wenn sie uns stolz die neuen Bauwerke präsentieren. Dann schauen wir doch gerne mal über das vorherrschende Spielzeugchaos hinweg. Oder? Oder!

Wie läuft das beich euch? Was hat so wirklich geklappt, damit das Aufräumen in wirklich regelmäßig funktioniert?

Veröffentlicht von

www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

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