Jedem sein Zimmer

Der Weg zum perfekten Kinderzimmer

Noch lange vor Erstausstattung für den Nachwuchs machten wir uns Gedanken über das zukünftige Kinderzimmer. Wir schleppten Einrichtungsratgeber und Musterbücher nach Hause, stapelten sie neben, auf und unter dem Couchtisch und machten uns auf der Suche nach den richtigen Ideen. Doch das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn nicht nur die Auswahl der Tapete ist für das Wohlfühlklima im Kinderzimmer entscheidend. Aber das merkten wir erst später.

Ein gemeinsames Zimmer für zwei?

Als wir erfuhren, dass wir Zwillinge bekommen, brauchten wir damals eine größere Wohnung. Die erste Zeit hätte es mit 2,5 Zimmern noch klappen können, aber der vierte Stock ohne Aufzug war alles andere als perfekt. Nach einigem Suchen wurden wir fündig. Es gab zwei Kinderzimmer. Doch für den Anfang war das kein Thema.

Zuerst zusammen

Es gibt viele Gründe für ein gemeinsames Kinderzimmer, gerade in den ersten Monaten und der Zeit bis zum Kindergarten. Eine gute Zusammenstellung gibt es im Magazin von immowelt. Lesenswert sind u.a. ein Interview mit einer Diplom-Psychologin, ob ein gemeinsames Zimmer gut oder weniger gut ist. Aber auch Erfahrungsberichte, Einrichtungstipps und sogar Hinweise für Eltern, was es bei den entsprechenden Altersgruppen zu beachten gibt, findet dort seine Aufzählung. Auch ich konnte einige neue Infos draus ziehen.

Gerade in den ersten Monaten möchte man nachts mit Fläschchen oder zu Stillen von einem Zimmer ins andere laufen. Schlafmangel tut ein Übriges. Daher sind kurze Wege Trumpf und die erste Wahl. Das klappt nur mit einem gemeinsamen Zimmer für beide.

Spätestens zur Einschulung getrennt

Aus dem zweiten Kinderzimmer machten wir in den ersten Jahren ein Spielzimmer. So konnte dort auch gerne mal Unordnung herrschen. Tür zu und gut ist. Dafür war dann das gemeinsame Kinderzimmer immer recht aufgeräumt und man stolperte nicht über Bauklötze und sonstige verteilte Gegenstände. Hat natürlich auch gewisse Vorteile. Vor allem mitten in der Nacht.

Doch dann gibt es sie, die Zeit, wo nicht nur wir Eltern getrennte Zimmer möchten. Auch der Nachwuchs kann sie schließlich einfordern. Bei uns war es zu Beginn des dritten Kindergartenjahres soweit. Das Spielzimmer wurde aufgelöst und jeder bekam sein eigenes Kinderzimmer.

Die richtige Einrichtung

Bei der Einrichtung haben wir uns auf Massivholzmöbel verlassen, da die auch ein mehrmaliges Auf- und Abbauen, falls man einmal umzieht, problemloser überstehen. Und bei den Farben haben wir auf neutrale Töne geachtet. Ist der Grundriss klein, können zu viele Farben im Zimmer eher stören als eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Die Farben kommen durch Bücher, Bilder und Spielzeug ganz automatisch.

Ob ein oder zwei Zimmer, als Eltern kennt man seine Kinder am besten und entscheidet zu Beginn aus dem Bauch heraus. Möchten die Kinder später bestimmte Ideen umsetzen, sollten sie in die Gestaltung mit einbezogen werden.

Was zeichnet für dich das perfekte Kinderzimmer aus? Habt ihr ein gemeinsames oder getrennte Zimmer? Ich freue mich über deine Meinung dazu in dem Kommentarfeld unter dem Beitrag.

Veröffentlicht von

www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

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