Die großen und die kleinen Wünsche von Kindern – was wirklich wichtig ist

Den Kindern zuhören - Foto (c) PublicDomainPictures / pixabay.com

Den Kindern zuhören – Foto (c) PublicDomainPictures / pixabay.com

Jetzt in der langsam nahenden Vorweihnachtszeit – ich meine nicht die Zeit, seit der Marzipan in den Supermärkten im Weg steht (nach Ostern) – sondern die “richtige” Vorweihnachtszeit ab dem 1. Advent, wird das Kribbeln rund um Weihnachten immer größer. Wir haben zeitig Bücher herausgesucht, die sich mit Weihnachten beschäftigen, sei es von Findus und Pettersson (Partnerlink) oder andere Titel. Die Wohnung ist dann schon etwas geschmückt und man rückt als Familie noch etwas dichter auf dem Sofa zusammen. Erst recht, wenn das Wetter draußen nicht so richtig mitspielen will. Doch was sind die Wünsche der Kleinen, die ihnen wirklich wichtig sind?

An erster Zeit steht: Zeit mit der Familie. Danach folgt sofort: Mehr Zeit mit Mama/Papa. Und damit ist nicht die allgemeine Familienzeit oder ein Urlaub gemeint, sondern die “Individualzeit”, die man als Mama oder Papa mit dem Kind verbringt. Bei mehreren Kindern lässt es sich unter Umständen leichter in den Alltag integrieren, wenn ein Partner mit dem einen, der andere mit dem anderen Kind etwas ganz individuelles unternimmt. Auch hier muss es nicht ein großes Event sein, sondern es sind die kleinen Dinge, die zählen und die auch in Erinnerung bleiben.

Wenn du an deine Kindheit zurückdenkst, dürften es auch nicht die neuesten Schuhe, das größte Geschenk sein, was in der Erinnerung als ein glücklicher Moment abgespeichert ist. Vielleicht ist es der gemeinsame Urlaub, das Angel mit Papa oder einfach nur das Beisammensein und aufs Wasser schauen. Es gibt so viele Momente, die wir in unseren Jahren erlebt haben. Geld kann keinen glücklichen Moment bescheren. Auch das größte Geschenk aus dem Spielzeugladen sorgt nur kurz für große Augen. Ganz schnell kann es auch in der Ecke landen, wenn der Bezug fehlt.

Stattdessen die Momente und die Zeit, die man zusammen hat, genießen und auskosten. Mit offenen Ohren für die Belange der Kinder da sein und zuhören. D wirst merken, was ihnen auf der Seele brennt. Und es ist klar, dass das nicht auf Kommando funktioniert. Meistens gelingt dies nach ein wenig Eingewöhnen, wenn man für sich ist. So, wie die Kinder auch nicht sofort nch Rückkehr aus der Schule von den Erlebnissen erzählen, sondern erst beim Abendessen oder Abends vor dem Schlafengehen. Nimm dir als Eltern die Zeit. Die Zeit, sich auf die Geschwindigkeit und die Kinder einzulassen. Du wirst dich dann gerne an diese Momente erinnern und deine Kinder auch.

Welche Erfahrung hast du gemacht? Wann gelingt euch das gegenseitige Zuhören am besten? Ich freue mich über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

 

Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com

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www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Fahrt nach Berlin!

    Im Ernst: Ich sehe das auch so. Ausgiebige Kuschelzeit abends im Bett, wenn man noch was erzählen kann oder Bücher vorlesen, bis die Zwillinge einschlafen (beim Großen klappt das nie), zusammen zum Glascontainer, mit Papa alleine Einkaufen oder in die Pizzeria, Hochwasser begucken, tägliche Pause beim Kletterbaum … Oh, da fällt mir ein neuer Blogartikel ein!

    • Ja, du hast recht. Ob groß oder klein – individuelle Zeit sollte es sein – was für ein Pumuckl-Reim. Aber es ist was dran. Gestern abend war ich mit ZWS1 allein im Dunkeln und Taschenlampe im Wald. Selten so ein gesprächiges Kind gehabt. Tat gut.

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