Wie bekommt man Kinder zum Aufräumen

Sag mir bitte, dass du das auch kennst. Diese Situation. Diesen Fußboden, auf dem sich das Spielzeug türm, aneinanderreiht, übereinanderliegt, es kein Durchkommen mehr gibt. Irgendwie hatte ich immer angenommen, dass ich mir ein dickes Fell zulege, es ganz locker sehe. Nein, das klappt aber leider ganz und gar nicht.

Spätestens dann nicht, wenn man sich nachts – Klischee hin oder her 😉 – auf dem Weg vom Bad zum Schlafzimmer in kleinteiligem Spielzeug vertritt, dass man laut aufjault und alle senkrecht im Bett sitzen, Nachwuchs eingeschlossen. Wenn der dann auch noch schlaftrunken vor die Zimmertür läuft, um nachzusehen, was denn da Mitten in der Nacht los ist, ist an weiteren Schlaf nicht mehr zu denken. Den brauchen wir Eltern aber dringend. Dringendst. Wirklich. Ein guter Kaffee am nächsten Morgen kann helfen, ist aber nicht alles. Wir Eltern brauchen ein Mindestmaß an gesundem Schlaf. Und wie klappt der? Das funktioniert, wenn die Kinderzimmer und der Weg vom Schlafzimmer zum Bad freigeräumt ist.

Eltern haben Vorbildfunktion

Ja, wir Eltern. Wir haben überall Vorbildfunktion: Im Straßenverkehr, beim Abendessen, beim Verhalten anderen gegenüber und natürlich auch beim Aufräumen. Doch da wären wir wieder bei dem Hauptproblem: Zeit. Oftmals fehlt die Zeit, aufzuräumen. Man macht einen Plan, wer, wann, wo und zu welcher Zeit aufräumt, man schreibt Staubsaugpläne, Ausmistzettel und irgendwie klappt das doch dann alles nicht. Doch dabei gibt es ein paar Dinge, die wir Eltern beherzigen sollten:

  • sei ein Vorbild beim Aufräumen
  • stelle Stauraum zur Verfügung
  • mach ein Spiel draus

Ohne Stauraum geht es nicht. Pack also tatkräftig mit an, stelle dem Nachwuchs und dir ausreichend Regale, Boxen etc. zur Verfügung, in die aufgeräumt werden soll. Beschrifte sie deutlich oder hefte ein Foto von den Dingen dran, die hineinkommen sollen. Räum auch du als Elternteil sofort alle Gegenstände, die herumliegen, an den richtigen Ort zurück. Dann klappt das auch mit dem Nachwuchs. Und spielerisch lernt sich das Aufräumen leichter. Wer als erstes zehn Gegenstände vom Fußboden im Kinderzimmer richtig weggeräumt hat, bekommt ein Eis – gerade jetzt im Sommer 😉 – also, anpacken und aufräumen. Los geht’s.

Wie ist das bei euch? Klappt das mit dem Aufräumen gut? Welche Strategien habt ihr erprobt? Was klappt, was nicht? Ich suche immer noch nach den besten Aufräum-Tipps. Also her mit ihnen in das Kommentarfeld unter diesen Beitrag. Ich werde es euch danken.

Veröffentlicht von

www.zwillingswelten.de

Sven startete 1998 mit einer Seite rund um Bücher ins Internetzeitalter. Seit der Geburt seiner Zwillinge interessiert er sich für Einrichtungsideen rund um das Wohnen für Familien. Neben dem Lesen skandinavischer und englischer Krimis ist er auf der Suche nach interessanten Rezepten und technischen Neuigkeiten, sowie kindgerechten Apps.

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